In-Mould Labelling (IML) ist ein Verfahren zur grafischen Aufbringung auf Kunststoffprodukte, das ohne zusätzliche Druck- oder Etikettierungsprozesse auskommt und vor allem bei Spritzgussteilen Anwendung findet. Ein dekoratives Etikett aus einem dem Endprodukt ähnlichen Material wird in das Spritzgusswerkzeug eingelegt. Anschließend wird geschmolzener Kunststoff hinter das Etikett gespritzt und verbindet sich mit diesem. Das fertige Produkt zeichnet sich durch eine sehr hochwertige Optik und Haptik aus und benötigt keine weitere Dekoration.
Statisches Fixieren im IML-Verfahren nutzt statische Elektrizität, um Etiketten während des Spritzgussprozesses statisch zu fixieren. Dies ermöglicht eine präzise Etikettenpositionierung und verbessert die Produktqualität im Vergleich zu Vakuumsystemen. Maßgeschneiderte Anwendungsbeispiele finden Sie im IML-Anwendungsbereich auf der Website.
Die statische Pinning-Technologie sorgt für eine sichere Etikettenplatzierung während des Formens. Die richtige Dornkonstruktion reduziert Fehlausrichtungen und steigert die Produktionseffizienz. Statisches Pinning ist ein sehr flexibles System, das keine Änderungen am Formwerkzeug erfordert. Unterschiedliche Etikettengrößen und -positionen erfordern zum Formwerkzeug passende Dorne.
Die 994 Hydra ist ein miniaturisiertes Pinning-System mit hoher Pinning-Stärke bei kleiner, kompakter Stellfläche. Mehrere Pinning-Köpfe können an einen Generator angeschlossen werden, wodurch sich das System ideal für Mehrkavitäten-Formwerkzeuge eignet, die in der Massenproduktion benötigt werden.
Ja, unsere 994 statischen Generatoren sind mit Remote-SPS-Systemen (speicherprogrammierbare Steuerungen) kompatibel. Alternativ kann mit dem Remote-Sollwertregler (RSC) die Ausgangsspannung angepasst werden, was eine nahtlose Integration in automatisierte Produktionslinien ermöglicht.
Zur Wartung gehört die Überprüfung der Pinnköpfe und deren Reinigung bei Bedarf. Dadurch werden Ausfallzeiten minimiert und eine hohe Produktivität gewährleistet.
Ja, unsere Systeme sind für eine zuverlässige statische Kontrolle bei Hochgeschwindigkeits-In-Mould-Labeling-Vorgängen konzipiert und eignen sich daher ideal für Branchen, in denen eine schnelle und präzise Etikettenplatzierung erforderlich ist. Der Fokus liegt auf Zuverlässigkeit und Konsistenz.
Die Wahl des richtigen Systems hängt von der Formgestaltung, der Anzahl der Kavitäten und der Produktionsgeschwindigkeit ab. Unsere Experten empfehlen Ihnen gerne eine maßgeschneiderte Lösung, die auf Ihre spezifischen IML-Anforderungen zugeschnitten ist.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Meech-Händler oder über Kontakt Meech direkt.
Unsere Mehrpunktsysteme, wie die 994 Hydra, können bis zu 6 Pinning-Köpfe pro Hydra haben. Mehrere Hydras können über Splitter an einen einzigen Generator angeschlossen werden, um selbst der größten IML-Anwendung gerecht zu werden.
Das Werkzeug erfordert keine Modifikationen. Der Dorn muss jedoch an das Meech Hydra Pinning System angepasst werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Meech-Händler oder über Kontakt Meech direkt.
Obwohl sowohl beim In-Mould-Labeling (IML) als auch bei der In-Mould-Dekoration (IMD) Elemente in Formprodukte integriert werden, gibt es zwischen beiden Verfahren leichte Unterschiede. Bei IML werden Etiketten innerhalb der Form kombiniert, die informativen Text und/oder Markenzeichen hinzufügen, während bei IMD dekorative Designs direkt in die Form integriert werden, um die Ästhetik des Produkts zu verbessern.
Die Anzahl der für Ihr IML- oder IMD-System benötigten Hydra-Pins hängt von der Größe und Form des Produkts sowie der Ausrichtung und Platzierung des Etiketts oder der Dekoration ab. Um einen effektiven und konsistenten Formprozess zu gewährleisten, ist die richtige Platzierung und Anzahl der Pins erforderlich. Bitte wenden Sie sich an Ihren lokalen Meech-Händler oder über Kontakt Meech Wenden Sie sich direkt an uns, um weitere Unterstützung bei der Bewerbung zu erhalten.
Das 994 Hydra IML Pinning System wird standardmäßig mit einem 500 mm langen roten Silikon-Eingangskabel und einer Pinning-Kabellänge von 300 mm geliefert. Sonderlängen sind auf Anfrage erhältlich.
Nein, nicht alle Etiketten sind für das In-Mould-Labelling-Verfahren geeignet. IML erfordert spezielle Etiketten, die der Hitze und dem Druck des Spritzgussverfahrens standhalten. Metallisierte Etiketten erfordern möglicherweise einen Vorladeprozess, nicht einen Ladeprozess im Werkzeug. Die Etiketten müssen mit dem zu formenden Kunststoffmaterial kompatibel sein, um den Recyclingstandards für Verpackungen zu entsprechen.

